Satzung des Imkervereins Krumbach von 1891 e.V.

Satzung des Imkervereins Krumbach von 1891 e.V.

 

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

 

Der Verein führt den Namen „Imkerverein Krumbach von 1891 e.V.“.

Er hat seinen Sitz in der Stadt Krumbach (Schwaben).

Der Verein ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Memmingen unter VR. 10598 eingetragen.

Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

Als Vereinsadresse gilt die Adresse des/der 1. Vorsitzenden.

Gerichtsstand ist Günzburg.

Der Verein ist eine Gliederung des Landesverbandes Bayerischer Imker e.V. (LVBI), dessen Satzung für den Verein rechtsverbindlich ist.

 

 

§ 2 Zweck des Vereins

 

Zweck des Vereins ist die Förderung der Bienenzucht und damit die Sicherung der Befruchtung der

Obstbäume und der auf Insektenbestäubung angewiesenen Kultur- und Wildpflanzen.

Die Förderung der Bienengesundheit und Hygiene sowie die Förderung von Zuchtmaßnahmen,

insbesondere der Reinzucht Bestrebungen.

Beratung und Weiterbildung der Imker über zeitgemäße Bienenhaltung und Verbesserung der

Bienenweide.

Die Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege im Sinne der Naturschutzgesetzgebung

des Bundes und des Freistaates Bayern.

 

 

§ 3 Gemeinnützigkeit

 

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts

„Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie wirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch

unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Ehrenamtlich tätige Vereinsvorstände,

(oder Mitglieder) können im Rahmen der steuerlichen Möglichkeiten vergütet werden.

 

  

 

§ 4 Mitglieder / Förderer

 

Vereinsmitglieder und Förderer (passive Mitglieder ohne Bienenhaltung) können natürliche und

juristische Personen werden.

Minderjährige bedürfen zur Beitrittserklärung der Erlaubnis ihres gesetzlichen Vertreters.

Stimmberechtigt sind nur die Mitglieder und auch erst ab Erlangen der Volljährigkeit.

Über einen schriftlichen Aufnahmeantrag, gerichtet an den Vorstand, entscheidet der Vorstand.

Bei Ablehnung des Aufnahmegesuchs ist der  Vorstand nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen.

Die Ablehnung ist nicht anfechtbar.

Aufgenommene Mitglieder, jedoch nicht die Förderer, sind gleichzeitig Mitglieder beim Landesverband Bayerischer Imker e.V. (LVBI)

Ehrenmitglieder und Ehrenvorsitzende des Vereins werden auf Antrag des Vereins vom LVBI ernannt.

Bezüglich der Beitragsfreiheit dieser Mitglieder ist die Satzung des LVBI maßgebend.

 

 

§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

Die Mitglieder und Förderer des Vereins sind berechtigt, an den Veranstaltungen des Vereins

teilzunehmen und dessen Leistungen in Anspruch zu nehmen.

Die Mitglieder und Förderer  sind verpflichtet, die festgesetzten Beiträge termingerecht zu leisten.

Sie haben für die Erreichung des Satzungszweckes (§ 2) zu wirken und sind an die satzungsgemäßen

Beschlüsse der Vereinsorgane gebunden.

Während des Geschäftsjahres eingetretene Mitglieder und Förderer haben den vollen Jahresbeitrag zu zahlen.

 

 

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

 

Die Mitgliedschaft endet durch:

-          Tod

-          Verlust der Rechtsfähigkeit bei juristischen Personen

-          Austritt:

Der Austritt ist schriftlich unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Ende des Geschäftsjahres dem 1. Oder 2. Vorsitzenden zu erklären.

-          Ausschluss:

Ein Mitglied kann durch Vorstandsbeschluss ausgeschlossen werden, wenn es trotz  zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrags im Rückstand ist.

Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand nach Anhörung des Betroffenen.

Der Beschluss über den Ausschluss ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen. Ab dem Zeitpunkt der Kenntnisnahme des Beschlusses ruhen die Rechte des Mitgliedes. Gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstandes steht  dem Mitglied das Recht der Berufung an die

 

 Mitgliederversammlung zu.  Die Berufung muss innerhalb von einem Monat ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingereicht werden. Bei rechtzeitiger Berufung entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit. Wird die Berufung nicht oder nicht rechtzeitig eingelegt, gilt die Mitgliedschaft als beendet.

 

§ 7 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

 

§ 8 Vorstand

Der Vorstand des Vereins besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Schriftführer, dem Kassenwart und mindestens 3 Beisitzern, jedoch je nach Bedarf bis zu 10 Beisitzern. Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung auf die Dauer von vier Jahren gewählt und bleibt bis zu Neuwahlen im Amt. Wiederwahl ist möglich.

Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht der Mitgliederversammlung durch diese Satzung zugewiesen sind.

Zu seinen Aufgaben zählen insbesondere die Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung, Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung, Erstellung des Jahresberichts, Vorlage der Jahresplanung.

Beschlussfassung über Aufnahmeanträge und Ausschlüsse von Mitgliedern.

Der Vorstand tagt nach Bedarf auf Einladung des 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung des

2. Vorsitzenden und fasst alle Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit.

Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden.

Gesetzlicher Vertreter des Vereins (§ 26 BGB) sind der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende.

Beide sind einzeln vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis ist der  2. Vorsitzende nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden zur Vertretung berechtigt.

 

 

§ 9 Kassenführung

 

Dem  Kassenwart obliegen die Kassengeschäfte und die Verwaltung des Vereinsvermögens.

Er hat darüber Buch zu führen und eine Jahresrechnung zu erstellen.

 

 

§ 10 Die Mitgliederversammlung

 

Die Mitgliederversammlung ist zu berufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert, jedoch

Mindestens jährlich einmal, möglichst im 1. Quartal des Kalenderjahres. Die Einberufung ist vom

1.Vorsitzenden schriftlich unter Angaben der Tagesordnung spätestens zwei Wochen vor dem

 

 

Versammlungstag vorzunehmen. Es genügt die Textform (E-Mail, Fax, etc.). Die Frist beginnt mit dem

Tag der Absendung der Einladung an die bekannte Mitgliederanschrift. Beschlussfähig ist jede  satzungsgemäß berufene Mitgliederversammlung.

Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind auf Antrag der Mitglieder  einzuberufen, wenn 1/3

der  Vereinsmitglieder die Einberufung schriftlich unter Angaben der Gründe verlangt.

Anträge zur Mitgliederversammlung müssen schriftlich, spätestens drei Tage vor dem Versammlungstermin, beim 1. Vorsitzenden  eingegangen sein.

Die Mitgliederversammlung entscheidet über die Behandlung dieser Anträge in einfacher Mehrheit.

Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit gefasst, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters. Satzungsänderungen und Beschlüsse über die Vereinsauflösung bedürfen der ¾-Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Hierbei kommt es auf die abgegebenen gültigen Stimmen an. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss  schriftlich durchgeführt werden, wenn dies von 1/4 der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beantragt wird. Über die in der Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse ist eine Niederschrift aufzunehmen, die vom Schriftführer und vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist. Bei Abwesenheit des Schriftführers hat der Versammlungsleiter einen Protokollführer aus den Reihen der anwesenden Mitglieder zu bestimmen, der an Stelle des verhinderten Schriftführers das Protokoll erstellt und mit unterzeichnet.

 

Die Mitgliederversammlung ist zuständig für:

Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands

Entgegennahme des Kassenberichts

Entgegennahme des Berichts der Kassenprüfer

Entlastung des Vorstands

Behandlung der eingereichten Anträge

Festsetzung der Mitgliedsbeiträge

Entscheidung über Ausschließung von Mitgliedern (§6)

Beschlussfassung über Neufassung und Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins

Wahl des Vorstands und von zwei Kassenprüfern

 

 

§ 11  Kassenprüfer

 

Die von der Mitgliederversammlung gewählten Kassenprüfer überwachen die Kassengeschäfte  des

Vereins. Eine Überprüfung hat mindestens einmal im Jahr zu erfolgen. Über das Ergebnis ist in der

Mitgliederversammlung zu berichten.

Die Amtsdauer der Kassenprüfer beträgt vier Jahre. Sie bleiben bis zu Neuwahlen im Amt.

Wiederwahl ist möglich.

 

 

 

 

 

 

§ 12  Auflösung des Vereins

 

Der Verein kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung aufgelöst werden.

Die Liquidation erfolgt durch zwei von der Mitgliederversammlung zu bestellende Liquidatoren.

Bei der Auflösung des Vereins oder bei  Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Krumbach, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke speziell für die Erhaltung und Verbesserung einer gesunden Umwelt zu verwenden hat.

 

Diese Satzung des Imkervereins Krumbach von 1891 e.V. wurde in der Mitgliederversammlung am 04.03.2016 mit der nach § 10 erforderlichen Mehrheit beschlossen und tritt mit Genehmigung durch das Amtsgericht in Kraft. Sie ersetzt die Satzung vom 02.03.2007.

 

 

Krumbach, den 04.03.2016